Pädiatrie

   
  Behandelt werden Kinder mit
  • angeborenen oder erworbenen Behinderungen
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Einschränkungen in der Motorik
  • Einschränkungen in der Konzentration
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (AD(H)S)
  • Lern- und Teilleistungsschwäche
  • Störungen im Sozialkontakt / im Affekt / der Kommunikation
  • Deprivation
  • Autismus (Asperger)

Die Ergotherapie wendet sich an Kinder vom Säuglings- bis zum Jugendalter. Sie fördert den Bewegungsablauf, die Koordination, die Integration der Sinneswahrnehmung, das Körperempfinden und somit auch die emotionalen und sozialen Kompetenzen.

Dafür bieten wir Behandlungskonzepte nach Bobath, Affolter, Frostig und Jean Ayres SI (sensorische Integrationstherapie) an.

Die Therapie orientiert sich ausgehend von dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes an den mit den Eltern gemeinsam besprochenen Zielen. Die Therapie findet in einem spielerischen Umfeld statt, die dem Kind die Möglichkeit zum motorischen, sensorischen und kognitiven Lernen und Üben gibt. Die Beratung der Eltern und der Austausch mit weiteren betreuenden Personen sind ebenfalls Bestandteil der Therapie.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit betrifft die Konzentration und das Lernen.

Hierfür steht uns neben dem Marburger Konzentrationstraining (MKT), dem THOP Programm von Prof. Dr. Döpfner und Dr. Schürmann jetzt auch das IntrActPlus Konzept nach Dr. Fritz Jansen zur Verfügung.

Das zuetzt genannte Verfahren basiert auf biologisch gegebenen Gesetzmäßigkeiten und versetzt Kinder in die Lage, Ihre Aufmerksamkeit selbst zu steuern und wieder Freude und Motivation fürs Lernen zu gewinnen.

Im Unterschied zu anderen verhaltenstherapeutischen Ansätzen steht hier die Beziehung zwischen Eltern und Kindern im Vordergrund. Sie ist unabdingbar für den Aufbau von Motivation und positiver Eigensteuerung in den verschiedensten Lebensbereichen.

Videoaufnahmen ermöglichen ein schnelles Bewusstmachen von Beziehungssignalen. Die bildlich unterstütze Gesprächsführung gibt allen Beteiligten die Möglichkeit, Zusammenhänge selbst zu sehen, was wiederum auf beiden Seiten zu einer hohen Zustimmung und Mitarbeit führt. Wenn es möglich ist, werden auch andere Bezugspersonen des Kindes mit einbezogen (Verwandte, Lehrer etc.).

Der große Vorteil dieser Arbeit liegt darin, dass schon nach kurzer Zeit Veränderungen im Verhalten möglich sind.

Nach einer ausführlichen Beobachtung der motorischen Fähigkeiten bekommen die Kinder von uns Entwicklungsangebote indem wir sie locken zu experimentieren, neue Dinge zu tun oder Bekanntes auf andere Weise auszuführen. Es gibt Regeln und auch Grenzen, dort wo Gefahren sein könnten. Auch Kinder werden von uns im Zusammenhang mit ihrem jeweiligen sozialen Umfeld wahrgenommen. Wir achten immer darauf, dass sie nicht überfordert werden und in besonderem Maße , wenn sie Kummer in sich tragen.

Die Eltern sind stets eingeladen, an der Therapie teilzunehmen. Wir wünschen uns einen guten Kontakt und einen guten Austausch, denn Sie kennen Ihr Kind am besten!